Slideshow zum Vortrag "Mobile Marketing im Kunst- und Kulturbereich"

…und vielen anderen Online-Marketing-Themen im Kulturbereich

kulturstimmen.de | Plattform für kulturelle Vielfalt

Aktionstag 2013 “Kulturelle Bildung”

„Kultur gut stärken“ geht in die dritte Runde

Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau zu setzen, werden unter dem Motto „Kultur gut stärken“ am Wochenende um den 21. Mai 2013 bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Der 21. Mai wurde ausgewählt, weil er der UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist. In diesem Jahr liegt der Aktionstag in der internationalen UNESCO-Woche zur kulturellen Bildung.

Die Aktion lebt von der Beteiligung der Menschen in Deutschland und von ihrem Engagement für Kultur. Wichtig für das Gelingen der Kampagne ist die Mobilisierung einer breiten Trägerschaft im Kulturbereich. Aus diesem Grunde sind alle Künstler, Kulturinstitutionen, Kulturvereine und Kulturinteressierte aufgerufen, den Aktionstag mitzugestalten.

Veranstaltungsreihe für Frauen zum Thema Selbstständigkeit im Kreativbereich des EWA-Frauenzentrum e.V.

Mit unserem Projekt “Wege in die Arbeit” möchten wir arbeitslose Frauen ansprechen, die einen kreativen Beruf erlernt haben und vor der Entscheidung stehen, angestellt, freiberuflich oder selbstständig zu arbeiten. Mittels verschiedener Module bieten wir das nötige Wissen, um die Entscheidung für sich zu treffen, und erstes Handwerkszeug für eine mögliche freiberufliche oder selbstständige Tätigkeit.
Die Teilnahme an allen Modulen ist kostenfrei.

Interview mit dem Romanautor Thomas Martini: Was wollen wir?

“Aber auch wir ‘Jungen’ schaffen es nicht, uns zusammenzuschließen. Wir wissen nicht wohin mit all unseren Ideen. Durch unsere dauerhafte Informiertheit wissen wir anscheinend immer alles ganz genau, zu genau vielleicht, woher sonst kommt diese Apathie? Auf Altgriechisch bedeutet Krise ja so etwas wie „die Meinung, Beurteilung, Entscheidung, Zuspitzung“. Unser Dilemma ist, dass wir uns nicht entscheiden können. Entscheiden bedeutet immer auch Dinge zu ignorieren, außen vor zu lassen, wozu wir offensichtlich nicht fähig sind. Überinformation führt zu Entscheidungsschwäche führt zur Dauerkrise.”

Interview mit der Kuratorin des Mindpirates Projektraum: Über das kollektive Wollen und Denken

re-produktions-fetisch:

EIN HOCH AUF DIE KOLLEKTIV GEFÜHRTEN PROJEKTRÄUME!

”(..) das kollektive Denken. Wenn man als unabhängige Kuratorin arbeitet, bringt man nur eigene Interessen ein und setzt sie durch. Hier werde ich positiv von den anderen Mitgliedern beeinflusst. Manchmal ist das etwas umständlich, aber meistens ist das ein spannender, energetischer Prozess. Man braucht als Kurator ohnehin das Team, um Projekte zu realisieren. Daher empfinde ich das als eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit. Den Raum finde es sehr schön, er inspiriert mich verschiedene Sachen zu tun und ihn unterschiedlich zu nutzen. Man kann verschiedene Räume bespielen. Man hat hier einfach mehr Möglichkeiten als in einem kleinen Raum”

A brief history of the (co-)workspace

In: deskmag, April 2012

article by Rémy Cagnol
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The office: was it better before? Not so sure. Our ancestors would be shocked to see the way we work today: “comfortably” and in coworking spaces. But what did the office look like before the arrival of design, ergonomics, open space … and even the rolling office chair? We took a trip back to the past, to understand how coworking today revolutionizes our understanding of the workspace.

Diskussionsveranstaltung in Berlin am 24.04.2013 zur Umverteilung und Umdenken in der (Freien) Kulturförderung

Umverteilung ! Umdenken ! Eine Diskussionsveranstaltung

Vor dem Hintergrund, dass in Zukunft die Ausgaben für Kultur vermutlich eher nicht steigen werden, ist in den vergangenen zwei Jahren die Frage nach einer Umverteilung innerhalb der Kulturhaushalte immer lauter diskutiert worden.
So startete die LAG Soziokultur in NRW beispielsweise eine so genannte „Neidkampagne 2011“ (http://www.soziokultur.de/bsz/node/566). In Berlin fordert die spartenübergreifende Koalition der Freien Szene 50% aus der zu erwartenden CityTax als Kulturabgabe in die freie Szene und ein Umdenken der Förderpolitik (http://www.berlinvisit.org/). Das Buch „Der Kulturinfarkt“ machte schließlich im Frühjahr 2012 mit seiner 50%-Umverteilungsforderung auch einen Vorschlag zur Größenordnung, in der Mittel der Kulturförderung neuen und anderen Empfängern zukommen sollten. Den Hintergrund bildet eine Kritik am geltenden Kunstkanon: Die bürgerliche Hochkultur (und ihre Institutionen) dominieren die Kulturlandschaft und spiegeln nicht den aktuellen Stand und die Bandbreite künstlerischen Schaffens wider. Den UmverteilerInnen geht es also auch um ein geistig-kreatives Umverteilen unter Berücksichtigung einer ökonomischen Angleichung: Die Mittel müssen dahin, wo die Ideen, die gesellschaftskritischen künstlerischen Diskurse und deren Produktionsmaschinerien sitzen, so die Forderung. Und auch soziale Aspekte sind Teil der Debatte: Die Projektförderung im freien Bereich kann wohl kaum auskömmlich genannt werden. Die Debatte scheint in Berlin mit der Citytax als Kulturabgabe und mit der Kulturkonzeption 2012 in Brandenburg erste Früchte zu tragen: Es wird öffentlich in Interessenkreisen, Politik und Verwaltung darüber nachgedacht, dass vor allem die Freie Szene von den zusätzlichen Mitteln der Citytax profitieren könnte und sollte. Das Land Brandenburg will einen Teil der Mittel aus der institutionellen Förderung umwidmen und der Projektförderung zugute kommen lassen. In beiden Bundesländern geht es darum, Freiräume für die Förderpolitik zu erreichen, um flexibler und zeitgemäßer auf die aktuelle Kunstproduktion eingehen zu können. Es gibt allerdings auch Bedenken und Skepsis. Gelder, die man aus der institutionellen Förderung herausnimmt und zur Projektförderung umwidmet, stehen unter Umständen noch schneller zur Disposition im Gesamthaushalt, als es beim Ressort Kultur in der Politik ohnehin bereits der Fall ist. Kulturförderung gilt immer noch als „Nice-to-have“ und nicht als „Must-have“. So gut also die Idee der Umverteilung sein könnte: Wer setzt sie durch, nach welchen Kriterien werden die frei gewordenen Projektmittel geschützt, neu vergeben und wie realistisch ist das? In einer größeren Runde, mit ExpertInnen aus Kultur, Politik und Verwaltung wollen wir diese Fragen diskutieren.


Eine Veranstaltung der Kulturpolitische Gesellschaft e.V. | Regionalgruppe Berlin-Brandenburg

Mittwoch, 24. April 2013 | 19.30 Uhr

Alte Kantine Wedding, Uferstraße 8, Berlin-Wedding

Chris Dercon: "Das Künstlerprekariat sitzt in der Falle"

Interview von Holger Liebs

Oktober 2010

Monopol - Magazin für Kunst und Leben

“Mittlerweile haben wir ein Millionenheer von Enthusiasten, von sieben bis 77 – wie die Zielgruppe der Ravensburger Gesellschaftsspiele –, die nicht wissen, welcher gesellschaftlichen Gruppe sie angehören, für die es keine parteipolitischen Programme gibt. Diese Gruppe wächst an, und man hofft, dass sie selbst nicht erkennt, wie groß sie ist. Dass sie sich selbst weiter ausbeutet unter dem Schirm von Events, Kongressen, Partys und so weiter.”

Interview mit Filmemacher Edgar Reitz

Berliner Zeitung vom 06.04.2013

 

Im Interview im Vorfeld der Kinopremiere zu seinem vierten Teil der ‘Heimat’ spricht Edgar Reitz inspierende Worte zur Zukunft des Kinos als ganzjährigem Festival.

(Hervorhebungen von mir)

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Glauben Sie denn an die Zukunft des Kinos?

Das Kino ist ein ganz besonderer Ort. Es ist nicht nur ein Vorführraum für Filme, sondern vor allem ein soziales Phänomen! Denn das Entscheidende ist nach wie vor die Anwesenheit eines Publikums und das gemeinsame Anschauen und Erleben eines Filmwerks. Davon lebt das Kino, und nur aufgrund dieser sozialen Tatsache kann es überleben.

Derzeit ist für viele das Internet die attraktivere Wahl. Hier finde ich auch Filme, die ich sehen möchte – und zwar relativ schnell, bequem und kostengünstig. Dazu werden Freunde eingeladen, und dann habe ich auch ein soziales Erlebnis.

Das Entscheidende ist doch, dass die Menschen, die ins Kino gehen, sich nicht kennen und dass dabei das Erlebnis der Öffentlichkeit entsteht. Das Internet entfremdet die Menschen mehr und mehr der politischen und öffentlichen Sphäre. Dem kann das Kino entgegenwirken. Wobei hier allerdings noch sehr viel im Sinn einer Modernisierung geschehen muss. Vom Architektonischen und Technischen her hat das Kino noch nicht seine neue Form gefunden.

Wie könnte denn eine neue Form fürs Kino konkret aussehen?

Die neue Form beinhaltet vor allem eines: dass die Ausgänge des Kinos nicht auf die Straße führen, sondern in neue Räume, die kommunikativ sind. Wo sich das Kinoangebot mit anderen Angeboten des gesellschaftlichen Lebens mischt. Angefangen von der Gastronomie bis zum Einkauf bis zur geplanten Gesprächsrunde. Gerade deswegen funktionieren ja die Festivals so gut. Es gibt mittlerweile weltweit über 600 Filmfestivals jedes Jahr, und sie boomen! Diesen Erfolg verdanken sie einer einzigen Tatsache: dass die Menschen nach der Vorführung wissen, wo sie hingehen, wo ein neuer Zusammenhang entsteht, wo das, was sie gemeinsam erlebt haben gemeinsam weiterleben kann.

Aber Festivals haben einen einmaligen Charakter. Da kommen Stars, Regisseure; da ist Rummel und Party. Da erfährt man Neuigkeiten, das macht ihren Reiz aus.

Die Menschen kommen aus dem Grund, dass ein besonderes Programm geboten wird. Alles hat den Charakter des Einmaligen und Erstmaligen, und das macht die Festivals so attraktiv! Also jede Verbindung von Film als Konserve mit Live-Ereignissen scheint mir ein wichtiges Rezept für die Neugestaltung der Kinos.

Dies würde bedeuten, dass es fast jeden Abend ein besonderes Programm geben müsste.

Ein wirklich toll funktionierendes Kino in einer Großstadt müsste quasi ein ganzjähriges Festival sein. Es gibt Leute, die Theater, Konzerte, Messen und Kongresse organisieren – das müsste auch fürs Kino kommen. Eine Blu-Ray reicht heute aus, um 500 Menschen mit einem guten Programm zu versorgen.

(…)

Dinge, die nicht altern, sind uns nicht ähnlich und haben somit gar keine Verwandtschaft mit uns. Aber das Kino hat eine Chance. Weil der Mensch von seiner gesamten Evolution und von seinem persönlichen Habitus ein an die Dingwelt und die Sinne gebundenes Wesen ist. Und dass es einen Mangel an sozialer und sinnlicher Erfahrung gibt, sieht man doch deutlich. Denken Sie nur an die Erfolge dieser ganzen Massenveranstaltungen. Aber auch jeder Biergarten lebt davon. Man will da sein, wo andere sind, teilnehmen am öffentlichen Leben. Und in dieser Welt hat das Kino seinen neuen Platz. Es muss nur noch viel sinnlicher werden als es jetzt ist!

'In Berlin, You Never Have To Stop'

by Robert F. Coleman

November 2012 | Magazine | The New York Times

“It would be ridiculous to blame a city for lack of creative output. But in a crooked and ironic way, Pat summed it up best: “In Berlin, you never have to stop.” In the end, the city’s lifestyle, with all its distractions, outweighed our aspirations and our will to succeed.”

Kunst, Spektakel, Revolution No.4 sucht noch Autor_innen

zu den Themen:

Die französische Revolution von 1789

Comte de Lautréamont als Dichter des Negativen

Frauen in der Literatur des 19. Jahrhunderts

lf:

Deutsche Bank Macht Kunst: Berlin konnte sich keine Kunsthalle für Gegenwartskunst leisten, nun macht die Deutsche Bank eine. Und ruft unter dem Motto Macht Kunst dazu auf, Bilder einzuliefern, die alle aufgehängt werden, um 24 Stunden gezeigt zu werden. War es Ende des 18. Jahrhunderts noch so, dass im Zuge revolutionärer Veränderung die zentrale Kunstinstanz und Institution (der Salon) für alle geöffnet wurde, so existierte bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine Krise dieser Institutionen (mit Gegensalons und z.B. dem unabhängigen Pavillon von Courbet auf der Weltausstellung). Erst wurde eine Gleichheit der Zugangsbedingungen unter den Künstlern etabliert (Salon in der Französischen Revolution), dann die Gleichheit auf dem Markt ausgetragen (Vielheit der Ausstellungen ab den 1860er Jahren). Danach kam das Jahrhundert der gescheiterten Gegenbewegung (Surrealismus, Dada, Lettrismus, Situationismus, Fluxus, Happening…), mit am Ende einer Altermoderne, die Künstler nur noch als unbezahlte Praktikanten für das Kunstevent braucht und schließlich die Gleichheit und die Marktkonkurrenz auf die Spitze getrieben hat: Im Jahr 2013 läd die Deutsche Bank explizit auch lediglich Kunstbegeisterte ein (der Aufruf richtet sich an diese, und an Künstler, Hobbyfotografen, Studenten…), Leinwände abzuliefern. Allein die Einschränkung auf Leinwände zeigt schon, es ist eine Kunstevent, es geht nicht um die unbezahlten Praktikanten in der Schlange, sondern der Kurator ist hier der Künstler, sozusagen der einzige der wirklich in ein Verhältnis mit der Bank getreten ist. Der Kunstbetrieb eignet sich die Struktur von Streetart an, alle dürfen mitmachen, solange sie einen Platz finden und ihr Werk geeignet ist flach an einer Wand zu hängen. Die Auflösung der wissenschaftlich-kritischen Institutionalisierung, die Hektik der Konkurrenz, das heißt Künstler nicht ernst zu nehmen, sondern mit Hobbyisten zusammen aufzuscheuchen. Die reformierte Kunstinstitution reformiert die Künstleridentität.
(rough english translation available)

lf:

Deutsche Bank Macht Kunst: Berlin konnte sich keine Kunsthalle für Gegenwartskunst leisten, nun macht die Deutsche Bank eine. Und ruft unter dem Motto Macht Kunst dazu auf, Bilder einzuliefern, die alle aufgehängt werden, um 24 Stunden gezeigt zu werden. War es Ende des 18. Jahrhunderts noch so, dass im Zuge revolutionärer Veränderung die zentrale Kunstinstanz und Institution (der Salon) für alle geöffnet wurde, so existierte bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine Krise dieser Institutionen (mit Gegensalons und z.B. dem unabhängigen Pavillon von Courbet auf der Weltausstellung). Erst wurde eine Gleichheit der Zugangsbedingungen unter den Künstlern etabliert (Salon in der Französischen Revolution), dann die Gleichheit auf dem Markt ausgetragen (Vielheit der Ausstellungen ab den 1860er Jahren). Danach kam das Jahrhundert der gescheiterten Gegenbewegung (Surrealismus, Dada, Lettrismus, Situationismus, Fluxus, Happening…), mit am Ende einer Altermoderne, die Künstler nur noch als unbezahlte Praktikanten für das Kunstevent braucht und schließlich die Gleichheit und die Marktkonkurrenz auf die Spitze getrieben hat: Im Jahr 2013 läd die Deutsche Bank explizit auch lediglich Kunstbegeisterte ein (der Aufruf richtet sich an diese, und an Künstler, Hobbyfotografen, Studenten…), Leinwände abzuliefern. Allein die Einschränkung auf Leinwände zeigt schon, es ist eine Kunstevent, es geht nicht um die unbezahlten Praktikanten in der Schlange, sondern der Kurator ist hier der Künstler, sozusagen der einzige der wirklich in ein Verhältnis mit der Bank getreten ist. Der Kunstbetrieb eignet sich die Struktur von Streetart an, alle dürfen mitmachen, solange sie einen Platz finden und ihr Werk geeignet ist flach an einer Wand zu hängen. Die Auflösung der wissenschaftlich-kritischen Institutionalisierung, die Hektik der Konkurrenz, das heißt Künstler nicht ernst zu nehmen, sondern mit Hobbyisten zusammen aufzuscheuchen. Die reformierte Kunstinstitution reformiert die Künstleridentität.

(rough english translation available)

noch bis zum 5. April für das NGBK-Stipendium Kunstvermittlung bewerben

Ausschreibung des Stipendiums Kunstvermittlung in der NGBK 2013-2014 

Die NGBK schreibt zum vierten Mal ein Stipendium für Kunstvermittlung aus. Seit vielen Jahren engagiert sich der basisdemokratische Kunstverein für neue künstlerische Formen der Kunstvermittlung, für die 2008 erstmalig ein Stipendium eingerichtet wurde.

Mit dem Stipendium möchte die NGBK einer Interessierten/einem Interessierten oder einem Team von max. zwei Personen einen Freiraum zur Umsetzung von Ideen, Konzepten und Methoden der künstlerischen Kunstvermittlung eröffnen, die von der Kunstinstitution, ihren Mitgliedern und ihrem Programm ausgehen, aber nicht notwendig auf dieses beschränkt bleiben müssen. So haben sich die Aktivitäten nicht zwingend an den konkreten Ausstellungsplanungen des Kunstvereins zu orientieren, sondern sie können auch ergänzende und alternative Konzepte entwickeln.

Die Ausschreibung möchte ausdrücklich auch Interessierte ansprechen, die bereits im Feld der künstlerischen Kunstvermittlung arbeiten und die institutionelle Anbindung an die NGBK als interessante Möglichkeit betrachten, die eigene vermittelnde Praxis weiter zu erproben, unter veränderten Bedingungen zu wiederholen oder ggf. neu auszurichten.

Die NGBK ist geographisch im Berliner Bezirk Kreuzberg/Friedrichshain verortet. Der Kunstverein ist regional und kulturell in die Berliner Kunstlandschaft eingebunden und verfügt über überregionale und internationale Verbindungen und Kooperationen, die ebenso genutzt werden können wie Kontakte zur direkten Nachbarschaft.


mehr Infos im pdf: http://ngbk.de/development/images/stories/PDF/kunstvermittlung_2013-2014.pdf

Buchtipp: PHASE 0 - How to make some action

PHASE 0 ist ein Aufruf für mehr Mut zur Tat! Voller Motivation und Anregungen zur Umsetzung eigener Ideen. Hier erzählen Projektemacher selbst Veranstalter von Events und Festivals, freischaffende Künstler, Labelinhaber oder Klimaaktivisten von ihren Erfahrungen, von der Entwicklung ihrer Idee, von Fehlschlägen und Erfolgen und bieten damit einen authentischen Blick hinter die Kulissen. So bietet der multimediale Leitfaden spannende und ehrliche Praxiserfahrung, keine trockene Theorie. 

PHASE 0 - How to make some action

PHASE 0 ist ein Buch über Projekte, ohne dabei klassisches Handbuch oder Tutorial zu sein. Auf 176 Seiten gibt es vielmehr Geschichten rund um das Anfangen und das Projektemachen, um das Scheitern, das Neuanfangen und das Bessermachen. Geschrieben von den Protagonisten selbst und erschienen im Februar 2012 im Fruehwerk Verlag. PHASE 0 sind Videos, in denen sechs ausgewählte Projekte vorge- stellt werden und vor der Kamera von ihren Anfängen berichten. Die Interviews und das entstandene Videomaterial sollen außerdem als 30-minütige Reportage online, in deutschen Programm- und Projektkinos und vielleicht auch im TV zu sehen sein. PHASE 0 ist ein Webportal, auf dem es Interviews, jede Menge praktische Tipps, Tools und Infos zur Projektarbeit, Links und Downloads von Checklisten, Finanzplänen oder Musterkonzepten gibt. Und dazu einen Blog mit aktuellen News und Geschichten aus der Projektwelt.

Das Webportal zu PHASE 0 online: www.phase0.org

Die Videos zu PHASE 0: www.vimeo.com/phase0

Das Buch zu PHASE 0: bei Amazon und Libri